C04 - Effekte der Tiefen Hirnstimulation auf die adulte Neurogenese im Parkinson-Rattenmodell: Wirkmechanismen, Stimulationsparameter und Korrelation mit Verhalten

Zusammenfassung des Arbeitsprogramms

Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist durch motorische und verschiedene nicht-motorische Symptome wie Depression und Demenz charakterisiert, die anteilig auf eine gestörte neuronale Plastizität zurückgeführt werden können. Obwohl die Tiefe Hirnstimulation inzwischen zu den Routineverfahren beim idiopathischen Parkinson-Syndrom gehört, ist ihre Wirkung auf nicht-motorische Symptome nicht gut verstanden. Das vorliegende Projekt analysiert die Wirkmechanismen der Tiefen Hirnstimulation im Wechselspiel zwischen zellulärer Plastizität und nicht-motorischer Symptome in einem Tiermodell. Die Ergebnisse tragen zum Verständnis der Wirkungen der Tiefen Hirnstimulation und auch der Pathophysiologie depressiver und kognitiver Störungen bei.

Kooperation mit anderen Teilprojekten

A01 / A02 / A04 / B03 / C03

Konferenzbeiträge

Manuel Ricken, Kathrin Badstübner, Jan Gimsa and Alexander Storch: DBS-induced cellular plasticity in the PD rat model. The many faces of Parkinson's disease - Motor and non-motor symptoms from prodromal to advanced disease stages, January 2018, Rostock, Germany.

Vorträge

Kathrin Badstübner: Effekte der Tiefenhirnstimulation im 6-OHDA-Modell der Ratte, Research Workshop, University Medical Center, November 2017, Rostock, Germany.

Projektleitung

Prof. Dr. med. habil. Alexander Storch
E-Mail
Tel.: +49 381 494 9511

Institution

Universitätsmedizin Rostock
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Gehlsheimer Straße 20
18147 Rostock

Assoziierte Mitarbeitende

Dr. Mareike Fauser
Dr. Renè Reese

Mitarbeitende mit Stipendium

Felix Bernsdorff (beendet)
Charlotte Helf (beendet)